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Stickstoffdüngung im Gemüsebau: Welche Messmethoden überzeugen

Wie zuverlässig sind moderne Messmethoden für die Stickstoffdüngung im Gemüsebau? Feldversuche zeigen: Bewährte Verfahren bleiben überlegen – und eröffnen zugleich Spielraum für reduzierte Düngung ohne Ertragsverlust.

Eine präzise Stickstoffdüngung ist im Freilandgemüsebau entscheidend, um hohe Erträge und Qualität zu sichern und gleichzeitig Umweltbelastungen wie Nitratauswaschung zu minimieren. Die etablierten laborgestützten Messmethoden sind jedoch zeitaufwändig und relativ teuer und werden deshalb im Praxisalltag nicht oft angewendet. Neue digitale Messinstrumente versprechen eine schnellere, kostengüngstigere und damit in der Praxis leichter zu integrierende Bestimmung des Stickstoffstatus.

In einem dreijährigen Feldversuch (2022–2024) wurden verschiedene Methoden zur Bestimmung der Stickstoffversorgung untersucht: die klassische Laboranalyse des mineralischen Stickstoffs (Nmin) im Boden, Pflanzensaftanalysen, ein Sensorsystem (Stenon-Farmlab) sowie Messungen der Chlorophyllabsorption (SPAD). Die Versuche erfolgten praxisnah in einer Fruchtfolge mit Knollensellerie, Weisskohl und Salat und umfassten unterschiedliche Stickstoffdüngestufen.

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