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SZG treibt Digitalisierung und Vernetzung im Gemüsebau voran

Die 53. Mitgliederversammlung der SZG fand am 17. April 2026 in Bern statt und vereinte rund 50 Vertreter aus Kantonen, Organisationen und der Gemüsebranche.

Die SZG präsentierte sich finanziell stabil und gut aufgestellt: Wichtige Leistungsvereinbarungen und Finanzhilfen konnten bis 2029 verlängert werden, was Planungssicherheit schafft. Inhaltlich lag ein Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung im Meldewesen von Marktdaten, digitalen Plattformen wie SCROPS und dem Kompetenznetzwerk LEGUNET, in Zusammenarbeit mit dem VSGP. Gleichzeitig wurden Innovationen wie neue Monitoring-Tools und betriebswirtschaftliche Instrumente vorangetrieben.

Im Vorstand folgt Sabrina Rigamonti, Beraterin Unternehmensentwicklung Spezialkulturen beim Kt. Thurgau, Arenenberg, auf die zurückgetretene Vivienne Oggier, Fachstelle Gemüsebau vom Kt. St Gallen.

Ein Highlight bildete die Präsentation des neuen Fachbuchs „Pflanzenschutz im Gemüsebau“ als bedeutendes Werk für Bildung, Beratung und Praxis.

Im Anschluss stellte Noémie Zink vom Bundesamt für Landwirtschaft agridata.ch als Teil von DigiAgriFoodCH vor. Mit dem „Once-Only-Prinzip“ sollen administrative Prozesse vereinfacht werden, indem Daten nur einmal erfasst und sicher weiterverwendet werden. Dabei behalten Gemüsegärtnerinnen und Landwirte die Kontrolle über ihre Daten und entscheiden selbst über Zugriffe. So entsteht ein transparenter, vertrauenswürdiger Datenraum für die Zusammenarbeit mit der Verwaltung.

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