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Rückblick Gemüsebaulicher Transfer-Tag 2026: eine neue Plattform für den fachlichen Austausch

Am 12. Februar 2026 versammelten sich in Changins zum ersten gemüsebaulichen Transfer-Tag über hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Produktion, Beratung, Forschung, Ausbildung oder in Ausbildung. Diese von OTM, Agroscope und HEPIA mit Unterstützung von SZG und OCAN organisierte Veranstaltung hatte zum Ziel, die neuesten Ergebnisse der angewandten Forschung und der Versuche vor Ort auszutauschen, wobei der Schwerpunkt auf ihrer möglichen Umsetzung in die Praxis lag.

Die wissenschaftlichen und technischen Inhalte deckten ein breites Spektrum ab, das von der Sortenvielfalt über die integrierte Schädlingsbekämpfung bis hin zur Bodenfruchtbarkeit reichte. Die alten Genfer Sorten und ihre Erhaltung (Freiland, In-vitro, agronomische und genetische Charakterisierung) verdeutlichten die Bedeutung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft. Weitere Arbeiten befassten sich mit dem Anbau von Morcheln in Verbindung mit Bakterienstämmen zur Sicherung der Erträge sowie mit der genauen Messung der atmosphärischen Bedingungen im Gewächshaus mittels eines Sensornetzes, um langfristig den Energieverbrauch für die Beheizung genauer anzupassen.

Ein großer Teil war dem Pflanzenschutz gewidmet. Die mikrobiologische Bekämpfung eines sich ausbreitenden Schädlings, Spodoptera frugiperda, die Überwachung der Zikade, die den SBR überträgt, die Beobachtung der Ausbreitung des Rüsselkäfers Lixus juncii sowie die wichtigsten Pilzprobleme bei Zwiebeln und Salat (Projekt ENHANCE) wurden unter biologischen Gesichtspunkten, hinsichtlich des Risikos für die Produktion und der Bewirtschaftungsmöglichkeiten diskutiert. Beiträge zu Biostimulanzien (Fertiroc C, Yukan), Gründüngung und organische Düngung (FerTI, S.O.S.A.), die Reduzierung von Torf und der Einsatz von Metarhizium brunneum (Lalguard M52 OD) gegen die Weiße Fliege im Rahmen von PI- und BIO-Strategien zeigten die verfügbaren Hebel auf, um Leistung und Reduzierung synthetischer Betriebsmittel in Einklang zu bringen. Die anaerobe Bekämpfung der Erdmandel, die Bewertung der physikalischen Bodenqualität, der pH-Redox-Ansatz und die Elektrophysiologie zur Überwachung und Vorhersage des Auftretens physiologischer Störungen bei Tomaten haben schließlich gezeigt, dass neue Diagnose- und Steuerungsinstrumente im Entstehen begriffen sind.

Über die Ergebnisse der Forschungsarbeiten hinaus (Resultate sind auf legunet.ch einsehbar) hat diese erste Ausgabe vor allem gezeigt, wie wichtig es für die Branche ist, über einen regelmäßig stattfindenden Anlass zu verfügen, um Beobachtungen aus der Praxis und Forschungsprojekte miteinander zu vergleichen. Ziel ist es, gemeinsam Lösungsansätze für die pflanzengesundheitlichen, agronomischen und ökologischen Herausforderungen des Gemüseanbaus zu erarbeiten.

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